Präventionstheather in der Oberschule Lommatzscher Pflege
Am 11. Mai fand in unserer Oberschule Lommatzscher Pflege ein interessantes Theaterstück zum Thema Drogen zur Aufführung statt. Das Galli Präventionstheater aus Dresden präsentierte für alle Schüler-Innen der Klassen 7 bis 10 „Die Geisterstunde“. Die Kapazität der großen Turnhalle gab allen Zuschauer_Innen ausreichend Platz und so wurde mit einfachen Mitteln diese, zu einer Theaterkulisse, umgestaltet. Das Theaterstück war ein Soloprogramm und wurde von der Schauspielerin Petra Meußel sehr anschaulich und professionell in Szene gesetzt. Die Geschichte erzählte von einer jungen Frau, welche durch mehrere Umstände und schwierigen Lebenssituationen im Drogenrausch fiel, tiefe Abgründe erfuhr und deren Leben eigentlich zum Scheitern verurteilt war. All das hatte sie in ihrem Tagebuch erfasst. Am Ende erkannte sie ihren Absturz und erhielt eine zweite Chance, indem sie täglich kreativ ihr Leben gestalten sollte … . Diese Chance bekam sie, indem sie „erlöst“ wurde, durch eine Person im Zuschauerraum, die ihr zum Schluss die Hand reichte. Am Ende des Stückes gab es durch das Galli Theater eine aktive Nachbereitung. Die Schüler_Innen konnten Fragen stellen sowie Eindrücke und Vorschläge einbringen. Nach der Mittagspause hatten alle Schüler-Innen eine etwas andere Unterrichtsstunde, eine Feedbackrunde, mit ihren Klassenlehrer_Innen. Hier erhielten sie die Möglichkeit in ihrem Klassenverbund über das Stück an sich und vor allem über das Thema Drogen mit all seinen Facetten zu sprechen.
Dieses Theaterstück war für alle Beteiligten eine besondere Erfahrung. Theatralisch provokant und doch realistisch wurde das Thema Drogen und dessen Auswirkungen, besonders der „neuen“ modernen Drogen nochmals nahe gebracht. Es wurden Gefahren aufgezeigt in diesen Teufelskreis zu geraten, aber auch Wege aus dieser Misere heraus zu finden. Die ausdrucksstarke, jugendnahe Inszenierung der Schauspielerin fesselte und bewegte zugleich Schüler_Innen und Lehrer_Innen.
Smöke Bieber (Dipl. Sozialpäd.)

